Das gibt’s dieses Jahr von uns

Dieses Jahr kommen 22 Studierende aus Berlin, Potsdam, Köln, Darmstadt, Hamburg und Stuttgart angereist nach Frankfurt am Main – allesamt höchst wissensdurstige WissensmanagerInnen. Und wir haben viel vor:

Lis‘ Best ofs täglich von der Buchmesse – ausgesuchte Veranstaltungen und Stände, Verpflegungstipps und Off the Tracks gibt’s hier im Blog ab dem 10. Oktober.

Donnerstag, der Tag für Informationsspezialistinnen und Informationsspezialisten: Morgens ab zum Symposium des BIB, nachmittags ab 13:30 Uhr zu uns an den Stand, denn dann wird gefeiert.

Für kleine Leckereien ist natürlich gesorgt.

Samstag, unser Hot Spot: Auf dem Hot Spot Professional und Scientific Information in Halle 4.2 zündet drei Stunden lang im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen jede Menge Denkstoff: Wir wollen wissen, wie es werden wird – die Bibliotheks- und Informationslandschaft. Was hat sich getan, was tun wir, was werden wir ändern? Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht. Mit dabei sind Alumnis, Prof. Dr. Ute Krauß-Leichert und natürlich wir.

Wir alle werden kommen, weil wir es nicht lassen wollen – und möglich machen das unsere großzügigen Sponsoren, die wir nicht unerwähnt lassen wollen: Frankfurter Buchmesse, EKZ, Citavi, Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat und Whitelines. Trinken werden wir übrigens Smoothies von Proviant

Wir freuen uns: LIS Corner Halle 4.2., M451!

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Frag und Li(e)s: LIS-Corner an der Frankfurter Buchmesse 2011

LIS Corner Stand

Während ein Stockwerk tiefer sich ein schicker Buchdeckel an den nächsten reiht, geht es in Halle 4.2 deutlich digitaler zu. Eingebettet in Ebooks, Buchscanner und Digital Libraries tummeln sich die „Young Professionals“ an der LIS-Corner.
Anika wird gelöchert zum Grimm Zentrum der HU, dem Learning Centre der Universitätsbibliothek, Juliane verteilt Giveaways noch und nöcher (versuchsweise inklusive Infos), André hilft vom Standtisch weg neue Oberflächen für juristische Datenbanken zu entwickeln… Und wir kämpfen weiter mit den, ach, zwei Seelen in unsrer Brust – willige Repräsentanten an unsrer Ecke sein oder Schwärmen in der Flut des Gedruckten und Ungedruckten.

Ach und noch sind ein paar Gewinnspiel-Karten übrig…

 

Volles Programm am Mittwoch

Nach dem obligatorischen GENIOS Datenbankfrühstück gehts gestärkt zur Bibliothek ins Foyer, wo heftig über die Rolle der Informationskompetenz gestritten wird, nehm mal ich an, danach gleich weiter zum Meeting von bibcamp und buchcamp mit Lambert Heller und Fabienne Kneifel. Als langjähriger Bibcampbesucher lass ich mir das nicht entgehen. Am Nachmittag gehts um „Nutzen und Vergnügen der neuen Lesegeräte„und am frühen Abend folgt dann der wohlverdiente Sektempfang für Bibliothekare.

Einladung: Sektempfang für Bibliothekare

Willkommen auf der Buchmesse 2010! Wir möchten den Austausch unter Kollegen anregen und laden Sie gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern aus dem Bibliotheksbereich, BIT Online und dem Fachbuchjournal sowie der IFLA und der UB Frankfurt herzlich ein:

Sektempfang
Mittwoch, 6. Oktober 2010, ab 17.00 Uhr im Raum Entente in Halle 4, Ebene C (zwischen den Ebenen 4.0 und 4.1 gelegen)

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen die Eindrücke des ersten Messetages zu teilen!

Und dann sendet ja auchs chon die 1. DGI-Konferenz ihre Schatten voraus.

Bis dahin.

Best Paper Award DGI-Konferenz 2010

Unser Partner, die DGI sucht Beiträge von Young Information Professionals zum Thema „Semantic Web und Linked Data“ für die erste DGI-Konferenz im Oktober diesen Jahres auf der Fankfurter Buchmesse.

Die DGI lädt Young Information Professionals aus allen Bereichen, also Studenten, Auszubildende oder Berufseinsteiger (bis 1 Jahr nach Ausbildungsende) aus Forschungseinrichtungen, aus der Wirtschaft, aus der Verwaltung und aus dem Bildungswesen ein, Originalbeiträge in deutscher oder englischer Sprache zu folgenden Themen einzureichen:

1. Forschung
RDF-basierte Standards/Techniken • Semantisch basierte Suchmaschinen • Open Research Data • eScience – Virtual Research Environments • Darstellung von Wissen • Mapping Languages • Ontologien: Matching and Merging • Internationale und EU F&E-Programme und – Projekte

2. Wirtschaft
Informationen als Wirtschaftsgut • Semantisch basierte Geschäftsmodelle • Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors • Mash-ups • „Smart“ Geräte • Mobilität der Produkte und Dienstleistungen • Augmented Reality • Optimierung von „information assets“

3. Verwaltung
Verwaltungsmodernisierung • eGovernance • Schriftgutverwaltung (Records Management) • Optimierung eigener Datenbestände • Strategisches und opearatives Wissensmanagement • Die Rolle der EU als Gesetzgeber • Urheberrecht • Datenschutz in der Praxis

4. Bildung
Wertschöpfung durch Informations- und Wissensmanagement • Endnutzerverhalten (als „digital natives“ oder „immigrants“) •  Konsequenzen für die Bildungspolitik • Neue Technologien in Bibliotheken • Medienkompetenz • Informationskompetenz • Lebenslanges Lernen • EUROPEANA The European Digital Library

Der Preis ist mit 500 € für den ersten Platz dotiert.

Die Referenten der besten 3 Vorträge können sich auf eine einjährige, kostenfreie DGI-Mitgliedschaft inklusive des Bezugs der Fachzeitschrift IWP freuen.

ebook Lesegeräte ohne Ende

Heut hab ich mir mal vorgenommen durch die Hallen zu schlendern und nach eBookReadern Ausschau zu halten, und tatsächlich waren diese kleinen teuflischen elektronischen Lesegeräte überall anzutreffen und immer in Gruppen, ja man kann sogar von einer richtigen Ebook-Reader-Schwemme sprechen. An einem Stand in Halle 4.0 waren gleich 6 verschiedene Typen zum ausprobieren aufgereiht. Der Klassiker RS 505 von Sony war vorhanden sowie sowie dessen Nachfolger RS 700 mit Stiftbedienung auf dem Display. Zum ersten mal in die Hand nehmen konnte ich den kindle 2 von Amazon und der gefällt mit persönlich am besten von allen ereadern, leicht, edles Plastik auf der Vorderseite und auf der Rückseite edles Metall, sehr gut lesbares und schön schnelles Display, eine Tastatur zum eingeben von Suchbegriffen die wirklich sehr angenehm funktioniert, die Navigation ist sehr schnell und intuitiv aber das Highlight ist für mich die “text-to-speach” Funktion mit der man sich das ebook vorlesen lassen kann, mit automatischer Umblätterung, für englische Texte ausgezeichnet zu verstehen. Inmitten der Kollektion lag auch ein iPhone, welches mit Farbdysplay und cooler Touch-Bedienung aber unschlagbar ist, trotz des Kleien Displays. Dann waren da auch noch ein paar Modelle asiatischer Hersteller die stark an den kindle oder den iPod erinnern.

EbookReaderSchwemme
EbookReaderSchwemme
noch mehr eReader
noch mehr eReader
frisch vom Schwein
frisch vom Schwein

Zum Mittag gabs Slowenischen frisch vom Schwein geschnittenen schinken, super lecker, dazu noch Käse und Brot.

So gestärkt begab ich mich in die non-book Abteilung. Dort sind so viele tolle Sachen rund ums lesen ausgestellt, dass ich die gar nicht alle aufzählen kann. Nur einiges aus der Fülle des dargebotenen: eine Lesedecke mit Ärmeln und Handschuhen gegen kalte Hände beim lesen i der Herbstlich kalten ungeheizten Studentebude, ein Knieauflage fürs Lesen im Sitzen ohne Tisch, einen Kalender der aufgeklappt stehen kann oder eine kleine LED-Leselampe zum abklemmen an die Lesebrille, auch für eReader geeignet. Dort kann man wirklich die Zeit vergessen.

Lesedecke
Lesedecke

Zurück auf dem Stand schaute auch Prof. Büttner aus Potsdam auf  (seinem) Stand mal vorbei und erkundigte sich nach den Rekrutierungserfolgen. Ich konnte ihm melden das vor allem an der Fernweiterbildung reges Interesse bestand. Die StudentInnen von der HAW Hamburg haben heut gleich zwei Vorträge gehalten. Feststellen konnte ich auch, das immer mehr Leute von der 31.DGI-online-Tagung bei uns auf der LIS-Corner den guten Kaffee genießen, ihr seid alle herzlich willkommen.

Prof. Büttner, FH-Potsdam, auf der LIS-Corner 2009
Prof. Büttner, FH-Potsdam, auf der LIS-Corner 2009
HAW Präsentation
HAW Präsentation
HAW Publikum
HAW Publikum

Am Abend wurde ein paar Gänge weiter noch mal richtig aufgetischt, mit Schlachtplatte und Schwarzbier vom Fass. Dort vernahm ich auch die geschoichte eines Familienvaters einer 2-jährigen Tochter, welche schon iPhone sagen kann und sich selbstständig mit dem innovativen Gerät beschäftigt. So wächst eine neue Generation heran die mit dem iPhon spielt und liest statt mit kinderbüchern aus Papier.

Morgen ist ist young informational professional (YIP) day auf der DGI-online-Tagung und ich bin schon ganz gespannt auf die Vorträge dort, genau wie Lambo.

auf der DGI-online-Tagung

Am Vormittag während der Standbetreuung auf der LIS-Corner konnte ich ein par Gymnasiasten dazu bekehren (vielleicht) in Potsdam Informationswissenschaften zu Studieren und auch ein interessantes Gespräch mit zwei Sicherheitsbeamten, eigentlich Studenten des Wirtschaftsingenieurswesens, die hier auf der Messe für Sicherheit sorgen, entspann sich. Ich hab sie ausgefragt ob und wie sie die Bibliothek in ihrem Studium benutzen, ihnen noch Citavi als Literaturverwaltungsprogramm für ihre zukünftigen Hausarbeiten, obwohl sie meinten das sie nicht so viele schreiben müssen, empfohlen und sie über die Möglichkeiten eines Masterstudium in den Informationswissenschaften informiert.

war nicht so schwer zu erraten
war nicht so schwer zu erraten

Um 11 machte ich mich dann auf den Weg zur “Bibliothek im Foyer” der Halle 4.2 wo Eric Steinhauer mit vielen anderen Experten über “Vision oder Wirklichkeit des elektronischen Lesesaals” diskutierte.

Bibliothek im Foyer
Bibliothek im Foyer

Eine halbe Stunde später eröffnete dann auch die 31.DGI-online-Tagung, die wir LIS-Corner StudentInnen durch eine Kooperation mit der DGI besuchen dürfen, mit einem sehr interessanten und aufgelockerten, das Publikum wurde durch viele Fragen sehr schön eingebunden und einige Star Trek Anleihen, “live long and prosper”, gaben Anlass zum schmunzeln, Vortrag “ECM und Informationsmanagement – eine internationale Perspektive” von Hanns Köhler-Krüner, auch bekannt als HannsKK auf Twitter, und getwittert  bzw. gezwitschert wurde viel. Besonders hervorzuheben, und für lautes Gelächter im Raum sorgend, ist die wirklich sehr gelungene Verbildlichung bei der Einführung eines ECM im Unternehmen. Erst wird klein angefangen bis es versagt und ein größeres angeschafft wird welches dann auch wieder versagt und dann das nächstgrößere zum Einsatz kommt. Als Festvortragsrednerin kam aus Amerika Janice R. Lachance, CEO Special Libraries Association (SLA) zu Wort. Sie stellte die Ergebnisse einer Studie zum Image der BibliothekarInnen vor und welche Konsequenzen die SLA daraus zieht, nämlich SLA verschwinden zu lassen. Natürlich nur den Namen, der wird in ASKPro = Association for Strategic Knowledge Professionals umgewandelt, so soll eine neue Wertschätzung für die Profession der Informationsarbeiter vor allem bei der Firmenleitung geschaffen werden. Durch das aktive getwitter über die W3C Tagung “teaching the web”, die Zeitgleich in Potsdam an der Fachhochschule stattfand, wurde ich darauf Aufmerksam, dass auch Lambert Heller (Lambo) die Frage in seinem Vortrag “Wie das Web die Ausbildung von Bibliothekaren verändert – und weiter verändern wird”  stellte “was kommt nach den Bibliothekaren und wie werden sie heißen?”. Nun die SLA bzw. ASKPro hat wohl schon die Antwort, aber das Amerika uns immer mindestens zwei Jahre voraus ist sind wir ja schon gewohnt. In der Pause konnte ich HannsKK auf einen Kaffee bei uns auf der LIS-Corner überreden, wo er sich gleich den Sony ebookreader der HU schnappte.

live long and prosper
live long and prosper
SLA / ASKPro Chefin
SLA / ASKPro Chefin

Am Nachmittag bin ich dann nochmal “Auf Humboldts Spuren” gewandelt und hab mir die Bücher dort etwas genauer angesehen.

Auf Humboldts Spuren
Auf Humboldts Spuren

Danach blieb noch Zeit für einen ausgiebigen Test des neuen ebookreaderstxtr bevor es zum Abendessen auf die diversen Standparties ging, Cola mit Chips, Käse, Frühlingsrollen, ja China ist immer noch Gastland, hat sich noch nicht mobben lassen, und Brezeln.

txtr: the next generation reader
txtr: the next generation reader

Die Sitzlümmel sind heut endlich angekommen.

Der Morgen begann aber erstmal mit einer anderen großen Überraschung, denn die Sitzlümmel, mit denen wir schon gar nicht mehr gerechnet hatten, waren endlich geliefert worden!

Sitzlümmel
Sitzlümmel

Und morgen wieder DGI-online-Tagung, “Bibliothek im Foyer”, Vorträger der Hamburger bei uns auf der LIS-Corner über usability und den neuen Super-OPAC “beluga” und nicht vergessen unsere standparty um 16:30, mal zu Hause Essen ist auch ganz schön.

txtr, der weiße ebookreader

Gestern eine Pressekonferenz gegeben musste ich gleich mal den kleinen Stand des Berliner startups aufsuchen und den ebookreader in die Hand nehmen. Klein, leicht, weiß aber mit billig anmutender Plastikhülle präsentierte sich der Winzling. Die Lesbarkeit ist sehr gut und der Seitenwechsel ist relativ schnell, das Display auf den ersten Blick ziemlich klein, aber daran wird man sich schon gewöhnen. Die Bedienung mit den berührungsempfindlichen Tasten ist ohne Beschreibung erst einmal nicht intuitiv aber nach einer kurzen Erläuterung leicht nachzuvollziehen obwohl doch etwas hakelig schwergängig. Aber das sind nicht die einzigen Kinderkrankheiten, der txtr stürzte beim Test dreimal ab und es sind auch längst nicht alle Grundfunktionen (Größenänderung) schon implementiert. Kaufen und tauschen (vernetzte lesen) kann man aber schon ebooks im txtr eigenen onlineshop über das Gerät selbst. Die digitalen Bücher werden dann per Handy Netz im epub-Format auf das Leichtgewicht übertragen, auch mit freien Büchern wird so verfahren, bloß ohne Geld. Teuer ist er mit 320 € ja schon und bis zum Verkaufsstart ist noch eine Menge Arbeit zu leisten.

txtr: next generation reader
txtr: next generation reader