Es war uns ein Fest

Von Natascha Geisler

Wieder können wir auf eine erfolgreiche Buchmesse in Frankfurt zurückblicken. Dieses Jahr waren ca. 277.000 Bücherinteressierte auf der Messe vom 19. Bis 23. Oktober zu Besuch und wir waren mittendrin. Die Gastländer in diesem Jahr waren Flandern und Niederlande, die belgische und niederländische Literatur mit im „Schlepptau“ hatten. Das Motto der Frankfurter Buchmesse 2016 „Das ist was wir teilen“ war indirekt auch unseres. Viele interessierte Menschen kamen an unseren Stand, um sich über mögliche Studiengänge im Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaft zu erkundigen. Vertreten waren dieses Jahr folgende Hochschulen und Universitäten:

  • Fachhochschule (FH) Potsdam
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg
  • Hochschule Darmstadt
  • Humboldt-Universität (HU) Berlin / IBI
  • Technische Hochschule (TH) Köln

Mit unserem Gewinnspiel und unserem Glücksrad konnten wir auch unentschlossene Besucher für unseren Messestand begeistern und mit ihnen ins Gespräch kommen. Unsere Standparty, die wir mit den FaMIs (=Fachangestellte für Medien und Information) am Donnerstag nach der Messe veranstaltet haben, bildete einen der Höhepunkte der Woche. Das größte Highlight für uns war jedoch der letzte Tag der Buchmesse, an dem die Aussteller ihre Waren zum Verkauf anboten.

Auch nächstes Jahr werden wir wieder auf der Buchmesse vertreten sein und dürfen unseren Nachbarn Frankreich als Gastland begrüßen.

Wir freuen uns schon auf euren Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2017 vom 11. bis 15. Oktober!

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Essen ist fertig

Die Messe ist in vollem Gange und wir in vollem Stress. Ihr auch? Wie viel Kaffee, trockene Kekse und Salzstangen kreuzten heute schon euren Weg? Wenn es endlich mal was ordentliches sein soll und ihr nichts verkauft bekommen wollt, freuen wir uns, wenn ihr uns ab 17 Uhr zu unserem traditionellen Umtrunk am Stand N51 in Halle 4.2 besucht. Und wer gar nicht ohne kann: Salzstangen und Kekse haben wir auch noch da. Wir freuen uns, mit euch ins Gespräch zu kommen.

FaMI-Tag 2015 in Koblenz – LIS-Corner berät zum Thema Studium

von Franziska Weber, FH Köln

Rund 60 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden Anfang der Woche den Weg in das Landesbibliothekszentrum in Koblenz. Die BIB Landesgruppen Hessen und Rheinland-Pfalz hatten zum ersten gemeinsamen FaMI-Tag eingeladen. Auf dem Programm standen neben mehreren Vorträgen und Bibliotheksführungen das Kennenlernen und der Austausch zwischen Auszubildenden, Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und Assistenten.

Nach der Begrüßung von Carola Speicher (Vorsitzende der BIB LG Rheinland-Pfalz) und der Leiterin des LBZ, Dr. Annette Gerlach, stand der Vormittag unter dem Motto: „Neue Aufgabengebiete für FaMIs“. Im Mittelpunkt des ersten Vortrags standen die unterschiedlichen Arbeitsgebiete von Arlett Kost (Mitarbeiterin des LBZ). Sie vermittelte einen interessanten und detaillierten Einblick in Themen wie Bestandserhaltung oder auch den Umbau einer Klosterbibliothek. Anschließend drehte sich alles um die verschiedenen Social-Media Kanäle der Mediothek Krefeld. Martin Kramer berichtete ausführlich über die erfolgreiche Bespielung der verschiedenen sozialen Netzwerke, gab lehrreiche Tipps und einen äußerst informativen und unterhaltsamen Eindruck von seiner Arbeit als FaMI in der Mediothek. Neben den bekannten Netzwerken wie Facebook oder Twitter, stellte er auch unbekanntere Netzwerke vor und erläuterte für welche Zwecke sie sinnvoll eingesetzt werden können.
Nach den Führungen durch die Rheinische Landesbibliothek im LBZ, der Landesbüchereistelle Koblenz und der Mittagspause ging es am Nachmittag um die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten. Hierbei stand vor allem die Fachwirtausbildung in Hessen und Nordrhein-Westfalen im Fokus. Zuerst erläuterte Karin Holste-Flinspach von der Stauffenbergschule die formalen Anforderungen der Ausbildung, bevor Sabrina Bieberstedt über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem aktuellen Fachwirt-Lehrgang in Frankfurt am Main fortfuhr. Dadurch erhielten die Teilnehmer einen authentischen Eindruck in die Anforderungen und Chancen der Fachwirt-Ausbildung.

In den Pausen konnten sich die Teilnehmer an den Informationsständen des BIBs, der Interestgroup der New Professionals und der LIS-Corner über mögliche Weiterbildungen, Praktika oder Studienmöglichkeiten informieren. Hier durch entstanden interessante Gespräche und ein wertvoller Erfahrungsaustausch.

Die LIS-Corner bedankt sich für die Einladung und den erfolgreichen Tag!

Auf ins neue LIS-Corner-Jahr!

Ein aufregendes Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und weil nach der Buchmesse vor der Buchmesse ist, machen wir uns schon Gedanken, wie wir 2013 zu einem erfolgreichen Jahr für die LIS-Corner werden lassen können. Gibt es Anregungen oder Kritik? Immer her damit.

Ansonsten bleibt uns von der LIS-Corner nur noch übrig, allen einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Wir sehen und lesen uns 2013!

Standparty – Vom Analogen ins Digitale

 

Wir haben als fleissige Liskörner ja nichts zu verkaufen – nur zu verschenken. Deshalb waren alle Limos, Frikadellenbrötchen, Käsestückchen, Trauben, was gabs noch? – alles ratzfatz weg. Und wo ist überhaupt der Sekt geblieben? Manche waren noch ganz erfüllt vom BIB Symposium, aber der Bericht verzögert sich aufgrund zu vieler Interessen jenseits der Standgrenzen. Wir haben uns jedenfalls über den Besuch der DNB gefreut, und über all die Fernstudiuminteressentinnen, und den Andrang überhaupt.

Als Studierende bewegen wir uns ja weit ab vom Schuss dieser Jagdszene: Wir sind sozusagen die Idee der Idee, noch vor dem Materialisierungszustand und damit präanalog. Natürlich lassen wir den analogen Mittelweg manchmal gleich weg. Wir sind ja Digital Natives. Aber gibt uns das gleich ein Zertifikat in der Neuerfindung des Digitalen, der zeichenweisen Zirkulation von Information? Oder anders gefragt: Brauchen wir dieses Zertifikat? Denn natürlich geben wir bereitwillig Auskunft über unsere Studiengänge, Lehrstühle, Module und Moodles – aber wenn hier irgendwo die Zukunft anwesend ist, dann hier.

Für die Gegenwart haben wir garantiert immer einen Stuhl frei, Zeit, unser Veranstaltungsprogramm auszuleihen, Mitbringsel zu sortieren und einfach mal zu pausieren (gleich gegenüber von dem schönen Pausenzeichen).

Übrigens gibts bei uns die begehrten Whitelines Blöcke, ganz analog, zum mitnehmen: Und wer uns a) sein Buchregal inklusive föderale Buchordnung aufzeichnet b) seine Lieblingsbibliothek(en) oder c) den informativsten Stand der Messe ganz analog aufschreibt und mit uns ins digitale Dasein bringt, der darf sogar ein Whitelines Link Heft mitnehmen – ja, eins von denen die noch gar nicht zu kaufen sind. Bedingungen sind: Sie sind BesitzerIn eines iPhone 5 und haben die Whitelines Link App installiert. Dann reichen wir die Hand für einen Spaziergang vom Analogen zum Digitalen.

Falls wir nicht schon nach Neuseeland spaziert sind…