es ist nie genug

Das war’s – wir sind alle wieder zu Hause, unsere Köpfe drehen sich weiter. Bis zum Rückblick hier noch ein paar letzte Beschäftigungstipps für die, die nie genug bekommen:

Ursula Anstett, librarian, Bundesgerichtshof Karlsruhe, Germany, Dahn

Vielen Dank an alle Gäste, Fragenden, Kommenden, Trinkenden, an alle Hot Spotters, Studieninteressierte und wehmütige Ehemalige, an alle Buchliebhaber und Freigeistler, und natürlich: vielen Dank an die Frankfurter Buchmesse. Es geht weiter…

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Zukunft gemeinsam gestalten

„… dann schaut die mich an wie ‘ne Katze im Kalender!“

Das BIB-Symposium am Donnerestag

Die Begrüßung fand durch Tom Becker von der BIB statt. Im weiteren Verlauf hielten Dr. Jochen Johannsen aus der badischen Landesbibliothek, Branka Felba von Missing Link und Richard Haupt vom Gmeiner Verlag einen Vortrag über ihre jeweilige Sparte. Bei der Podiumsdiskussion waren Beate Bergner als Vertreterin der Universitätsverlage, Dirk Pieper als Vertreter für die BibliothekarInnen, Dr. Eva Wille als Vertreterin des Wiley VCH Verlags und die bereits oben genannte Branka Felba als Vertreterin des Buchhandels zugegen. In einem angeregten Wortwechsel wurden Themen wie die Zukunft der Verlage und Bibliotheken angeschnitten und ein Ausblick auf die zukünftige „Open Access“-Welt thematisiert.

morgen Kinder wirds was geben

Anika hat heute Mönche, Buddhisten und Sarrazin gesehen. Und sie hat koreanische Verlage gefunden.

Lena war in Neuseeland, viel Mond, viel Sterne, viel Wasser.

Tina hat einen kleinen spanischen Verlag gefunden und Herta Müller entdeckt, aber das Popkorn nicht.

Max hat heute eigentlich wenig gesehen, das heisst, er hat die unzähligen Neugierigen am Stand umfassend informiert (und sich dann, zur Abwechslung, mal wieder von Halle 3.0 berauschen lassen).

Mehrheitlich verpasst haben wir leider, leider Sascha Lobo, Moritz Rinke, Peter Kraus vom Cleff und Piratenfreunde. Der Börsenverein twittert hastig für die Live-Anhörung in Abwesenheit. Aber was Schönes sollten wir uns noch gönnen.

Morgen sind wir:

um 10.45 Uhr unter atomaren Formen / Sparks / Halle 4.2 / B400.

in der Hängematte und lesen.

zwischen 5 und 8, wenn wir weiter als 5.0 kommen.

ab 12.30 Uhr bei Buschkowsky – Neukölln ist ja eigentlich überall , morgen jedoch in Halle 3.0 B173

13 Uhr ohne oder mit Mittagessen bei den neuseeländischen Comics, Comiczentrum / 3.0 K833

ab 13.30 Uhr bei Oskar Negt auf dem blauen Sofa / Übergang Halle 6 & 7

um 15.30 Uhr bei Wolfgang Hohlbein, Halle 4.0 / B1306

und um 16 Uh auf jeden Fall bei Hicksville Halle 4.1 / D128

Und hej, unser Sekt ist aufgetaucht – es gebt wieder Prickelndes und Herzhaftes um 13.30 Uhr!

Standparty – Vom Analogen ins Digitale

 

Wir haben als fleissige Liskörner ja nichts zu verkaufen – nur zu verschenken. Deshalb waren alle Limos, Frikadellenbrötchen, Käsestückchen, Trauben, was gabs noch? – alles ratzfatz weg. Und wo ist überhaupt der Sekt geblieben? Manche waren noch ganz erfüllt vom BIB Symposium, aber der Bericht verzögert sich aufgrund zu vieler Interessen jenseits der Standgrenzen. Wir haben uns jedenfalls über den Besuch der DNB gefreut, und über all die Fernstudiuminteressentinnen, und den Andrang überhaupt.

Als Studierende bewegen wir uns ja weit ab vom Schuss dieser Jagdszene: Wir sind sozusagen die Idee der Idee, noch vor dem Materialisierungszustand und damit präanalog. Natürlich lassen wir den analogen Mittelweg manchmal gleich weg. Wir sind ja Digital Natives. Aber gibt uns das gleich ein Zertifikat in der Neuerfindung des Digitalen, der zeichenweisen Zirkulation von Information? Oder anders gefragt: Brauchen wir dieses Zertifikat? Denn natürlich geben wir bereitwillig Auskunft über unsere Studiengänge, Lehrstühle, Module und Moodles – aber wenn hier irgendwo die Zukunft anwesend ist, dann hier.

Für die Gegenwart haben wir garantiert immer einen Stuhl frei, Zeit, unser Veranstaltungsprogramm auszuleihen, Mitbringsel zu sortieren und einfach mal zu pausieren (gleich gegenüber von dem schönen Pausenzeichen).

Übrigens gibts bei uns die begehrten Whitelines Blöcke, ganz analog, zum mitnehmen: Und wer uns a) sein Buchregal inklusive föderale Buchordnung aufzeichnet b) seine Lieblingsbibliothek(en) oder c) den informativsten Stand der Messe ganz analog aufschreibt und mit uns ins digitale Dasein bringt, der darf sogar ein Whitelines Link Heft mitnehmen – ja, eins von denen die noch gar nicht zu kaufen sind. Bedingungen sind: Sie sind BesitzerIn eines iPhone 5 und haben die Whitelines Link App installiert. Dann reichen wir die Hand für einen Spaziergang vom Analogen zum Digitalen.

Falls wir nicht schon nach Neuseeland spaziert sind…

Persönliche Einladung

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Die Klingel läutet, das ist das Ende, zumindest von diesem einen Tag. Wer morgen lauter hübsche und freundliche Bibliothekarinnen mit Brille und Dutt sehen möchte, sollte seinen Weg finden in Halle 4.2 Stand M451: Zur Standparty um 13.30, mit Sekt und Herzhaftem.

Ausserdem anwesend sind dann: Informationsvermittlerinnen, Studienberaterinnen, Leseförderinnen, Wisssensmanagerinnen, Wissenschaftlerinnen, und natürlich auch die männlichen Varianten.

Wir feiern vier Jahre LIS Corner. Studentenleben. Wir warten auf die Fragen, auf die wir die Antworten haben.