Die Wunschfee…

… die beim ersten Hot Spot Professional & Scientific Information den werten Herren und Damen Ball/Fund/Weinberger/Bredemeier/Ralf zugehört hat, wünscht sich erstmal eine ausgefeiltere Verstärkungstechnik. Die führte des öfteren zu disruptiven Hörmomenten. Ansonsten ging es eher evolutionär zu: Herausforderung oder Movement, goldig und nachhaltig, selbstgebastelt oder verfestigt. Open Access wird immer wieder von Grund auf diskutiert, und manchmal ist er angeblich da, wo er sein sollte. Konsens bestand über die eminente Wichtigkeit der politischen Unterstützung, tiefer gezogene Augenbrauen gabs beim Verlangen einer finanziellen Transparenz auf der Verlagsseite. Bevor dann das biologische Massensterben von „klassischen Verlagen“ als goldener Umbruch des Publikationslebens (oder: etwas, von dem wir alle noch nicht wissen was es sein wird, und wir ist dann eben doch wieder die ältere Generation auf dem Podium) gedeutet und wieder in Abrede gestellt wurde, kam das Gespräch erstaunlich oft auf Bibliotheken: Bibliotheken zwischen Subskriptions- und Publikationsmodell, Bibliotheken als Akteure im Wissenschaftssystem (nicht nur Abnehmer), als Vermittler, als Informationsdienstleister, als diejenigen, die doch am Ende unentbehrlich sind: Nämlich dann, wenn man wissen will, wo man was findet. 

Eine Frage, die diese Diskussionsrunde nicht beantworten konnte, und die wir gerne aufnehmen: Arbeiten in Bibliotheken noch Bibliothekare und heisst die Bibliothek der Zukunft noch Bibliothek?

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